PFERD Dia.- und CBN-Schleifwerkzeuge Galvanik DKU-A 4,0/3 D 181
Maße und Dimensionen
| Länge, Schaft (mm) | 41 |
|---|---|
| Länge Absetzung (mm) | 5 |
| Durchmesser Schaft (mm) | 3 |
Schleifstift PFERD DKU-A 4,0/3 D 181 im Überblick
Der PFERD Dia.- und CBN-Schleifwerkzeuge Galvanik DKU-A 4,0/3 D 181 ist ein galvanisch gebundener Diamant- bzw. CBN-Schleifstift in Kugelform KU. Er wird sowohl im Nass- als auch im Trockenschliff eingesetzt. Die Kugelform KU eignet sich besonders für Gravuren, das Schleifen von Konturen und das Entgraten.
Der abgesetzte Schaft (A) erleichtert das Handführen und ermöglicht präzise Konturarbeiten an komplexen Geometrien. Die Kombination aus Diamant bzw. CBN sorgt für hohe Abtragsleistung bei anspruchsvollen Werkstoffen, von Metallen bis zu technischen Keramiken.
Geeignet für Nass- und Trockenschliff
Der Einsatz ist flexibel: Nassschliff reduziert Werkzeugverschleiß und thermische Belastung. Für eine wirtschaftliche Bearbeitung gilt: Wählen Sie eine grobe Körnung, wenn viel Material abgetragen werden muss, und eine feine Körnung, um Oberflächenqualität zu optimieren. Einflussgrößen sind Materialhärte, Oberflächengüte und Werkzeugstabilität.
Zur Reinigung können vorgesehene Reinigungsmittel verwendet werden. Bei starker Verschmutzung hilft der Schärfstab DSB 2005025.
Anwendungsbereiche
- Entgraten
- Gravieren
- Innenrundschleifen
Technische Daten
- Schaftdurchmesser: 3 mm
- Schaftlänge: 41 mm
- Abgesetzte Länge: 5 mm
- Korn: D 181
- Antriebssysteme: Biegwellenantrieb, Werkzeugmaschine, Roboter, Geradschleifer
- Bearbeitbare Werkstoffe: Abrasive Materialien wie Ferrit, Glas, Graphit
Aufbau und Funktionsweise
Die Stifte verwenden eine galvanische Bindung von Diamant oder CBN. Die Diamant-/CBN-Schleifkornstruktur bietet eine hohe Standzeit und eine gleichmäßige Abtragsleistung über längere Einsatzzeiten. Die Kugelkopfgeometrie ermöglicht gleichmäßiges Anpassen an Konturen und Innenformen, wodurch Konturschliff und Gravur präzise realisiert werden können.
Praxishinweise
Die Zustellung und der Vorschub hängen von Material, Schnittspeed, Stabilität und Aufnahme ab. Je feiner die Körnung, desto höher muss der Rundlauf der Spindel sein. Für Innenbearbeitung darf der Durchmesser des Werkzeugs maximal 3/4 des zu bearbeitenden Durchmessers betragen. Der Längsvorschub pro Umdrehung sollte maximal 2/3 der Werkzeugbreite betragen.