SCHLEIF- UND POLIERSTEINE · FORMENBAU
Poliersteine für den Werkzeug- und Formenbau
Poliersteine verfeinern Formen nach dem Zerspanen oder Erodieren und bereiten die Oberfläche für die weitere Politur vor. Entscheidend sind der Werkstoff, der Ausgangszustand und die gewünschte Entformungsrichtung – nicht allein die Körnungszahl.
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Auswahlmerkmale
Werkstoff und Oberflächenziel zuerst klären
Beginnen Sie mit der vorhandenen Bearbeitungsspur: Soll eine Fläche nach der Zerspanung oder nach dem Erodieren stufenweise feingeschliffen, eine Kontur geschlichtet oder eine Strichpolitur in Entformungsrichtung vorbereitet werden? Stimmen Sie darauf Werkstoff, Stein-Ausführung, Querschnitt und Körnung ab. Der bisher verwendete Stein ist ein Vergleichspunkt, aber keine automatische Festlegung.
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POLIERSTEINE AUSWÄHLEN
Vom Ausgangszustand zum passenden Polierstein
Für gehärtete und vergütete Stähle, Edelstahl, Aluminium und weitere NE-Metalle beschreibt PFERD die Ausführung UNIVERSAL. CARBIDE ist für hohe Abtragsraten auf harten Materialien im Werkzeug- und Formenbau vorgesehen. Vergleichen Sie die Ausführung mit dem konkreten Werkstoff und der verbleibenden Bearbeitungsspur; Querschnitt und Körnungsfolge richten sich nach Geometrie und Zieloberfläche. Im Handeinsatz kann ein Schnellspannheft die Führung erleichtern. Schleiföl dient einem besseren Finish; halten Sie Steine sortenrein getrennt, damit kein gröberes Korn in einen feineren Arbeitsschritt gelangt.
Wenn Standzeit oder Schliffbild vom erwarteten Ergebnis abweichen, prüfen Sie Stein und Prozess zusammen. Nennen Sie uns Werkstoff, Ausgangsoberfläche, Geometrie, vorhandenen Stein und gewünschte Endbearbeitung für eine anwendungsgerechte Auswahl.
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FRAGEN ZU POLIERSTEINEN
Wofür werden Schleif- und Poliersteine im Formenbau eingesetzt?
Sie dienen dem stufenweisen Feinschleifen nach der zerspanenden Bearbeitung oder dem Erodieren. Damit lässt sich eine Strichpolitur in Entformungsrichtung einschleifen oder die Fläche für eine spätere Hochglanzpolitur mit Diamantpaste vorbereiten. Auch Verrunden und Schlichten gehören zu den belegten Aufgaben. Welcher Stein passt, hängt von Werkstoff, Kontur, vorhandener Bearbeitungsspur und gewünschtem Finish ab. Eine hohe Körnungszahl allein sagt nicht, ob der vorherige Bearbeitungsschritt ausreichend eingeebnet wurde.
Wie unterscheiden sich UNIVERSAL und CARBIDE bei Poliersteinen?
UNIVERSAL ist laut PFERD für das stufenweise Feinschleifen im Werkzeug- und Formenbau ausgelegt und für gehärtete und vergütete Stähle, Edelstahl, Aluminium sowie weitere NE-Metalle beschrieben. CARBIDE ist eine weichere Ausführung für hohe Abtragsraten ohne Zusetzen auf harten Materialien. Die Ausführung wird daher vom konkreten Werkstoff und der Aufgabe her gewählt. Danach folgen Querschnitt und Körnung passend zur erreichbaren Fläche und zur geforderten Oberflächenstufe. Eine pauschale Austauschbarkeit der Ausführungen lässt sich daraus nicht ableiten.
Was hilft gegen Kornverschleppung beim Feinschleifen?
Poliersteine sollten nach Körnung sortenrein getrennt werden. So gelangt beim Wechsel auf einen feineren Arbeitsschritt kein gröberes Korn auf die bearbeitete Oberfläche. Der PFERD-Katalog empfiehlt außerdem Schleiföl für ein besseres Oberflächenfinish und ein Schnellspannheft für ergonomischeres Arbeiten im Handeinsatz. Wenn trotz passender Körnungsfolge Riefen bleiben, prüfen Sie den Ausgangszustand, die Führung und den eingesetzten Stein gemeinsam, bevor Sie allein eine andere Körnung wählen.
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Beratung anfragen
Beschreiben Sie Werkstoff, Form, Ausgangszustand und gewünschtes Schliffbild. Wir gleichen die Stein-Ausführung und den nächsten Bearbeitungsschritt mit Ihrer Anwendung ab.
Polierstein für Ihre Form auswählen
Senden Sie uns Angaben zu Werkstoff, Oberflächenzustand und gewünschter Endbearbeitung. Die Schleiftechnik berät Sie zur geeigneten Ausführung.
BERATUNG ZU POLIERSTEINEN
Jürgen Müller
Ansprechpartner für Produkte
Jürgen Müller bespricht mit Ihnen Werkstoff, Ausgangsfläche und gewünschtes Finish.